Mit schwierigen Menschen klarkommen: Wo du ansetzen kannst

9. Sep. 2026 | Gespräche, Kommunikation, Konfliktlösung | 0 Kommentare

Manchmal reicht mir ein einziges „Pfft“, um einen Menschen in eine Schublade zu stecken. Und das, obwohl ich beruflich ziemlich genau das Gegenteil empfehle. Neulich ist mir genau das passiert.

Ich stehe im Schwimmbad im Wasser und unterhalte mich mit zwei Frauen, als mich jemand von hinten umfasst. Ich erschrecke und reagiere ziemlich unwirsch. Die Frau hinter mir findet das offenbar lustig. Auf meine Reaktion zieht sie die Mundwinkel runter und antwortet mit einem langgezogenen „Pfft“. Kurz darauf stellt sich heraus: Sie will eigentlich nur die beiden anderen etwas fragen.

So weit, so blöd. Ich kenne sie vom Sehen. Sie ist immer laut, beansprucht viel Platz, ist ziemlich ruppig und spricht jeden an. Dieses letzte Erlebnis belegt endgültig meinen Eindruck: „Die ist einfach schwierig“.

Du kennst diesen Satz bestimmt auch, über eine Kollegin, die Chefin oder die eigene Mutter. Er liegt nahe, wenn es mit jemandem immer wieder mühsam ist, anstrengend und sich nichts vernünftig besprechen lässt. Und direkt danach meldet sich die nächste Frage: Wie soll ich mit schwierigen Menschen klarkommen? Muss ich mich besser abgrenzen, klarer kommunizieren oder ihnen am besten aus dem Weg gehen?

Bevor ich darauf antworte, bleibe ich noch kurz bei dem Satz, der diesen Fragen vorausgeht: Die ist schwierig.

Schwierige Menschen: Was meinen wir eigentlich damit?

„Schwierig“ ist zunächst einmal nichts Allgemeingültiges, sondern ist eine subjektive Bewertung. Wenn ich einen Menschen schwierig finde, heißt das noch lange nicht, dass andere das genauso erleben. Eine laute, lebhafte Person kann den einen ziemlich anstrengen, während ein anderer diese Person anregend und kommunikativ findet. Auch die Frau aus dem Schwimmbad hat vermutlich Freundinnen, die sie mögen.

Meistens nennen wir jemanden noch nicht sofort schwierig. Eher, wenn sich bestimmte Verhaltensweisen wiederholen, wenn es immer wieder schwierig für uns ist mit dem anderen. Dann verdichten sich irgendwann die einzelnen Erfahrungen zu einer Einschätzung über den Menschen selbst: Schwierig.

So lief es bei mir im Schwimmbad. Ich hatte die Frau vorher schon als laut und auffällig abgespeichert, das „Pfft“ passte dazu, und fertig war das Urteil.

Sind manche Menschen nicht für alle schwierig?

Auf die Nachfrage, was denn ein schwieriger Mensch genau sei, höre ich meist: Das sind Menschen, die mit allen Stress haben, die ständig in Konflikte geraten, nur unzufrieden sind und die Schuld immer bei anderen suchen.

Eine hilfreiche Antwort hierzu kommt aus der Forschung über zwischenmenschliche Wahrnehmung.

Das Social Relations Modell des Psychologen David A. Kenny unterscheidet drei Einflüsse darauf, wie ich einen anderen Menschen erlebe.

1) Meine Wahrnehmung kann vorrangig mit diesem speziellen Menschen zu tun haben.
Manche Menschen werden von vielen ähnlich wahrgenommen. Es gibt Verhaltensweisen, die wahrscheinlich von vielen Menschen als belastend erlebt werden. Wer andere immer wieder abwertet, schnell aggressiv reagiert oder Grenzen überschreitet, wird vermutlich nicht nur mit einem einzigen Menschen Schwierigkeiten bekommen.

2) Meine Wahrnehmung kann vorrangig mit mir selbst zu tun haben.
Menschen unterscheiden sich darin, was sie besonders stört oder irritiert, welche Erfahrungen sie mitbringen und worauf sie besonders sensibel reagieren.

3) Meine Wahrnehmung kann vorrangig mit der Beziehung zwischen uns zu tun haben.
Zwischen Menschen entstehen auch über die Persönlichkeiten hinaus eine bestimmte Form von Beziehung. Je positiver Beziehungsebene, desto nachsichtiger bewerten wir auch seine unterschiedlichen Seiten. Umgekehrt: Je schlechter die Beziehungsebene, desto angespannter sind wir, desto mehr sehen wir auch negative Seiten beim anderen.

Mein Eindruck kann also stimmen, und viele andere können ihn teilen. Was zwischen mir und diesem Menschen passiert, erklärt er trotzdem nicht.

Wie aus Erfahrungen Schubladen werden

Wir machen uns ständig Bilder von anderen Menschen, und das hat seinen Sinn. Kleine Personentheorien helfen uns, Verhalten einzuordnen und die nächste Begegnung vorherzusehen. Wir glauben zu wissen, mit wem wir es zu tun haben, und sparen Denkarbeit.

Beim Stöbern im Netz finde ich jede Menge Unterkategorien von schwierig: Nörgler, Quertreiber, Choleriker, Mimose, Jammerlappen, Egozentriker.

Seit einiger Zeit gibt es sogar einen neuen Topf mit psychologisch angehauchten Begriffen wie toxisch, narzisstisch, bindungsängstlich oder vermeidend. Auffällig dabei: Für uns selbst wählen wir lieber Schubladen wie hochsensibel oder hochempathisch. Die anderen bekommen die mit dem Beigeschmack Die klinischen Konzepte stelle ich damit nicht infrage, dahinter stehen oft ernste Lebensprobleme. Mich interessiert, wie wir sie im Alltag als Schublade benutzen.

Das Verführerische an Schubladen: Sie tun kurzfristig gut und entlasten. Wir können unseren Ärger kanalisieren und haben das Gefühl völlig im Recht zu sein. Mit so jemandem kann es schließlich nicht gehen!

Aber Schubladen können auch eine Falle sein, Wenn wir glauben, zu wissen, wie jemand ist, beeinflusst dieses Bild auch, wie wir weitere Informationen über ihn wahrnehmen und einordnen.

In der Psychologie spricht man von einem Confirmation Bias beziehungsweise Bestätigungsfehler. Das ist eine Art Denkverzerrung: Informationen, die zu einer bereits bestehenden Erwartung passen, nehmen wir leichter wahr und gewichten sie stärker. Was nicht dazu passt, messen wir leicht weniger Bedeutung dazu passt bei.

Das war auch in meinem Schwimmbadbeispiel so. Etwas später machte dieselbe Frau mir ein Kompliment, auf ihre spezielle, etwas derbe Art. Bei mir kam es aber kaum an. Ich war nur genervt und dachte: Gut, dass ich mit ihr nicht mehr zu tun habe. Erst viel später kam mir der Gedanke, dass das ihre Art von „Sorry“ gewesen sein könnte. Oder ihre Art, wieder auf mich zuzugehen.

Menschliches Verhalten ist immer mehrdeutig. Mit einem feststehenden Bild von jemandem lässt sich auch Mehrdeutiges passend interpretieren. Das ist eine sehr mächtige Eigenschaft von Schubladen: Fast alles kann irgendwann hineinpassen.Je fester so ein Bild wird wird, desto mehr wird es selbst zum Filter für alles weitere.

Und irgendwann begegne ich nicht mehr nur dem anderen, sondern vor allem meiner Vorstellung davon, wie dieser Mensch ist.

Solange wir wenig miteinander zu tun haben, macht das nicht viel. Mehr Tragweite hat es, wenn wir uns nicht aus dem Weg gehen können oder wollen. Denn dann kann das zu einer Negativspirale führen, in der wir selbst dazu beitragen, dass sich das Verhalten, das wir als schwierig empfinden, nicht verändert.

Übrigens …
Ein wirksames Gegenmittel gegen Bestätigungsfehler ist die Think-The-Opposite-Strategie: Sich einfach mal aktiv mit dem Gegenteil der eigenen Meinung und Einschätzung zu beschäftigen. Sich zu fragen: Was an dem, was der andere gerade sagt, könnte vielleicht stimmen? Oder: Welche Argumente könnten dafür sprechen, dass es der andere mit seinen Argumenten Recht hat?

Wenn aus der Schublade ein Beziehungsmuster wird

Wenn ich überzeugt bin, dass eine Kollegin schwierig ist, gehe ich anders mit ihr in Kontakt, als wenn ich sie interessant oder sympathisch finde. Selbst dann, wenn wir gar keinen offenen Konflikt haben. Ich bin vielleicht reservierter, rechne mit Widerstand, lasse mich weniger auf ihre Argumente ein oder widerspreche schneller.

Meine Kollegin weiß nichts von meinen Gedanken. Aber sie erlebt mein Verhalten. Meine innere Haltung zeigt sich in Tonfall, Mimik, Körpersprache und vielen kleinen Signalen, die bei ihr ankommen. Vielleicht erlebt meine Kollegin meine Reserviertheit als mangelnde Offenheit und vertritt ihren Standpunkt nun umso nachdrücklicher. Und bei mir kommt an: Typisch. Immer muss sie recht haben.

Teufelskreis zwischen mir und meiner Kollegin Ich bin reserviert und rechne mit Widerstand. Sie erlebt mich als wenig offen. Sie vertritt ihren Standpunkt umso nachdrücklicher. Ich denke: Typisch, immer muss sie recht haben. Und bin wieder reserviert. Jede Reaktion bestätigt das Bild vom anderen. Ich bin reserviert und rechne mit Widerstand. Sie erlebt mich als wenig offen. Sie vertritt ihren Standpunkt umso nachdrücklicher. Ich denke: „Typisch. Immer muss sie recht haben.“ Jede Reaktion bestätigt das Bild vom anderen.
Der Teufelskreis zwischen mir und meiner Kollegin

Damit sind wir in einem zwischenmenschlichen Teufelskreis. Ihre Reaktion liefert mir neue Belege für mein Bild von ihr, und meine Reaktion liefert ihr vermutlich Belege für ihres.

  • Mit dem ist nicht zu reden.
  • Er sieht seinen eigenen Anteil nicht.
  • Bei ihr sind grundsätzlich die anderen schuld.
  • Er oder sie kann sich einfach nicht reflektieren.

Allen diesen Sätzen ist eins gemeinsam: Sie verorten das Problem vollständig beim anderen. Und genau das tue ich auch, solange ich bei meinem Urteil stehen bleibe. Wer sagt „Die sieht ihren eigenen Anteil nicht“, übersieht in diesem Moment den eigenen.

Das heißt ausdrücklich nicht, dass in einem Konflikt immer beide gleich verantwortlich sind. Den beliebten Satz „Zum Streiten gehören immer zwei“ stelle ich sogar infrage. Es gibt Menschen, die andere wiederholt abwerten, Vereinbarungen brechen und Grenzen missachten. Dafür tragen sie die Verantwortung, und ich muss keinen eigenen Anteil suchen, der ihr Verhalten erklärt oder entschuldigt. Die Reflexion setzt woanders an: Was passiert zwischen uns? Und was passiert bei mir als Reaktion darauf? Vielleicht werde ich zunehmend abweisend, rechtfertige mich oder ziehe mich zurück.

Meine Reaktion verursacht nicht das Verhalten des anderen. Aber sie kann Teil unseres Beziehungsmusters werden.

Mit schwierigem Verhalten klarkommen

Die bessere Strategie, um mit schwierigen Menschen klarzukommen: Es gar nicht erst versuchen.

Stattdessen können wir den Blick von der Person auf das richten, was tatsächlich geschieht.

Was genau tut der andere?

Was an seinem Verhalten irritiert, stört, verletzt oder verwirrt mich?

Damit wird aus einem schwer greifbaren Urteil über einen Menschen etwas, mit dem ich tatsächlich arbeiten kann. „Meine Kollegin ist schwierig“ ist eine Aussage über die ganze Person. „Meine Kollegin unterbricht mich häufig, bevor ich meinen Gedanken zu Ende gebracht habe“ beschreibt ein Verhalten. Darüber kann ich mit ihr sprechen, und ich kann sie bitten, etwas zu ändern.

Im Englischen gibt es dafür eine griffige Formel: make it behavioural. Beschreib, was jemand tut, und du hast etwas in der Hand, womit du arbeiten kannst.

Wie ist der Kontext?

„Meine Kollegin reagiert in Teammeetings schnell gereizt, wenn ihr jemand widerspricht“ klingt schon ganz anders als „Sie ist schwierig“.

Denn dann lässt sich genauer hinschauen. Ist das immer so? Gibt es Situationen, in denen sie vielleicht auch anders reagiert? Und vor allem: Darüber kann ich dann mit ihr ins Gespräch gehen.

Abgrenzung beginnt bei dir

„Du musst dich besser abgrenzen.“ Das ist einer der häufigsten Ratschläge, wenn jemand unter dem Verhalten eines anderen leidet, und es war eine der Fragen vom Anfang. Meist denken wir dabei an das, wovor wir uns schützen wollen: Zumutungen, Erwartungen, Forderungen. Abgrenzung fängt aber bei dir selbst an, mit Selbstempathie.

Wenn ich nicht gut wahrnehme, was in einer Situation mit mir passiert, brauche ich manchmal erst das Urteil über einen anderen wie eine Art Krücke, um eine Grenze ziehen zu können: Der ist respektlos. Die ist toxisch. So geht man einfach nicht mit Menschen um. Das Urteil wirkt dann wie eine Erlaubnis: Weil der andere so schlimm ist, darf ich Nein sagen.

Diese Bewertung schafft Distanz. Und manchmal brauchen wir diese Distanz vielleicht sogar. Aber sie ist nicht die einzige Möglichkeit, eine Grenze zu finden.

Für deine nächste schwierige Begegnung

Bleibe bei dir selbst: 
Wie geht es mir gerade? Was fühle ich? Was brauche ich? Was wünsche ich mir? Und was möchte ich nicht mehr?

Je klarer du das weißt, desto weniger musst du den anderen abwerten, um deine eigene Position ernst nehmen zu können. Du brauchst keinen Beweis dafür, dass er ein schwieriger Mensch ist. Es reicht, dass du weißt, was für dich in dieser Situation stimmt und was nicht.

Erst dann kommt der zweite Schritt: Wie kommunizierst du deine Grenze?

Und darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Einem fast Fremden gegenüber wirst du dich vielleicht höflich und sachlich abgrenzen. Mit einer Freundin kannst du persönlicher darüber sprechen, was ihr Verhalten in dir auslöst und was du dir von ihr wünschst. Gegenüber einer Vorgesetzten wirst du möglicherweise stärker abwägen, was du ansprichst und wie du es formulierst.

Die Grenze kann dieselbe sein. Wie du sie kommunizierst, hängt davon ab, wer dir gegenübersteht, welche Beziehung ihr habt und in welcher Rolle du dich befindest.

Und wenn sich trotzdem nichts ändert?

Auch wenn du sehr klar weißt, was du brauchst und wo deine Grenze liegt, hast du nicht in der Hand, wie der andere darauf reagiert. Du kannst dein Anliegen klar und fair ansprechen und der andere kann trotzdem abstreiten, herunterspielen oder zurückweisen. Vielleicht versteht er dich sogar und will sein Verhalten trotzdem nicht ändern.

Du kannst deinen Teil gut machen, ohne das Ergebnis kontrollieren zu können.

Dann verschiebt sich die Frage. Nicht mehr: Wie bekomme ich diesen schwierigen Menschen dazu, weniger schwierig zu sein? Sondern:

Was kann und will ich akzeptieren? Welche Erwartungen muss ich vielleicht aufgeben? Brauche ich mehr Distanz oder tatsächlich einen Abschied?

Manchmal besteht eine Lösung nicht darin, dass sich der andere verändert, sondern darin, dass du aufhörst, etwas von ihm zu erwarten, was er offenbar nicht geben kann oder will. Das kann schmerzhaft sein und gleichzeitig entlastend.

Wie viel Spielraum du dabei hast, hängt von der Beziehung ab. Von einer Freundin kannst du dich zurückziehen, mit einer Kollegin arbeitest du weiter zusammen. Bei Vorgesetzten kommt das Machtgefälle hinzu, denn sie entscheiden über Aufgaben, Bewertungen und berufliche Folgen. Dann reicht gute Kommunikation oft nicht aus, und die Frage lautet: Was ist unter diesen Bedingungen möglich? Manchmal brauchst du Unterstützung, eine weitere Stelle im Haus oder eine Entscheidung für dich selbst.

Was bleibt

Ein paar Tage später sehe ich die Frau wieder im Schwimmbad. Sie kommt mit einer Freundin und winkt mir zu. So viel zu „Gut, dass ich sonst nichts mit ihr zu tun habe“ …

Meine Gedanken von neulich sind sofort wieder da, aber ich beschließe, sie beiseite zuschieben, und winke zurück. Kurz darauf wechseln wir beim Schwimmen ein paar Worte über das schöne Wetter und darüber, wie gut es tut, im Wasser zu sein.

Und dann stellt sich heraus: Sie hatte mich neulich mit jemand anderem verwechselt!

Komischerweise finde ich sie heute gar nicht so laut und ruppig. Vermutlich ist sie dieselbe wie vorher. Zwischen uns ist aber etwas passiert: ein Winken, ein paar Sätze übers Wetter und eine Verwechslung, die sich aufklärt. Das „Pfft“ von neulich klingt in meiner Erinnerung jetzt eher nach Verlegenheit, und der Bestätigungsfehler arbeitet plötzlich in die andere Richtung. Angefangen hat das mit einem kleinen Entschluss: zurückzuwinken, obwohl mein erster Impuls gewesen war, sie einfach zu ignorieren.

Die Frage, wie du mit schwierigen Menschen klarkommst, ist nicht falsch. Sie führt nur oft an dem vorbei, was du selbst verändern kannst. Du musst dir auch nicht verbieten, jemanden schwierig zu finden. Wenn der Gedanke kommt, nimm ihn als Anlass, genauer hinzuschauen: Was tut dieser Mensch, was passiert zwischen euch, und was passiert bei dir?

Und manchmal fängt es damit an, dass du zurückwinkst.

Und wenn du gerade mit einem bestimmten Menschen überhaupt nicht weiterkommst?
Wenn du noch nicht richtig weißt, was du verändern kannst, wie du eine Grenze ziehen und kommunizieren kannst, und welcher nächste Schritt für dich der richtige ist, buche dir gern eine Solo – Sitzung, dann schauen wir gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten für deine konkrete Situation.

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Bildnachweis

Titel: Two cut Cactus by Pilin_Petunyia from Getty Images@canva

Kerstin Pletzer

Konfliktcoach, Mediatorin & Supervisorin
Ich bin Kerstin, Jahrgang 1960, und beschäftige mich damit, Gespräche wieder möglich zu machen: über Belastendes, Übersehenes, Verdrängtes. Mich interessiert jedes Gesprächsformat – tiefgründig, alltäglich oder herausfordernd, am Küchentisch, unterwegs oder mitten im Arbeitsalltag. Für mich gehört ein gutes Gespräch zu den stärksten menschlichen Erfahrungen. Hier schreibe ich über das, was dabei hilft, Verständigung herzustellen und Verbindung zu halten.

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